Julie Laval
Julie Laval, M.A.
2021/2022
Julie Laval war von September 2021 bis September 2022 wissenschaftliche Hilfskraft in der Bibliothek des DFK
Forschungsschwerpunkte
- Französische Skulptur und Malerei des 17. und frühen 18. Jahrhunderts
- Kollektivität
- Frühneuzeitliche Produktionsdiskurse
- Dissertationsprojekt zur Erschließung von Inventions- und Produktionsprozessen im Frankreich des ausgehenden 17. und frühen 18.
Jahrhunderts. Grundlage hierfür bildet ihre Masterarbeit, in der sie anhand zweier zentraler Werkgruppen des Bildhauers Michel Anguiers eine Neuauslotung der Werkzuschreibung und Ermittlung seiner Innovationsimpulse vorgenommen hat. Ziel des Forschungsvorhabens ist die kunstsoziologische Untersuchung beider Parameter (Produktion und Innovation), die mittels Verortung im dichotomen Verhältnis von Kollektiv und Individuum – nebst ihren Zwischenausprägungen – zu eruieren sein werden.
Zur Person
Werdegang
Julie Laval absolvierte ihr Studium der Kunstgeschichte, Romanistik (Frz. Literaturwissenschaft) und Kultur- und Sozialanthropologie in Düsseldorf, Münster und Aberystwyth. Studienbegleitend war sie als wissenschaftliche Hilfskraft in Lehre und Forschung u. a. am Lehrstuhl für neuzeitliche Kunstgeschichte und am Lehrstuhl für romanistische Literaturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie am romanischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum tätig.
In ihrem Promotionsprojekt über kollektive Produktionsprozesse unter Ludwig
Julie Laval war von September 2021 bis September 2022 wissenschaftliche Hilfskraft in der Bibliothek des DFK
Publikationen
Aufsätze in Zeitschriften
- Katalogbeiträge zu » Friederike Haug: Saturday und die Anderen« und »Adelheid Mers: How do you work?«, in: 9 to 5. The Total Art/Music Meeting, hg. von Sarah Czirr und Jürgen Wiener, Düsseldorf 2022 [in Vorbereitung zum Druck].
Lexikoneinträge
- Künstlerbiographien von »Hans-Peter Brahms«, »Egbert Lammers«, »Hans Lünenborg«, »Jochem Poensgen« und »Robert Rexhausen«, in: Moderne Glasmalerei Düsseldorf. Glasfenster und ihre Künstler, hg. von Jürgen Wiener und Reinhard Köpf, Mönchengladbach 2021.
- Künstlerbiographien von »Jean Bazaine«, »Marc Chagall«, »Karl Moser«, »Georges Rouault« und »Ossip Zadkine«, in: L’Art Sacré. Die Kunstzeitschrift der französischen Dominikaner und das Engagement für eine moderne christliche Kunst, hrsg. von Hans Körner und Jürgen Wiener, Essen 2019.
Vorträge
- »Die Evidenz des Sakralen. Die Glorie als Vermittlungsmöglichkeit von Transzendenz im französischen 18. Jahrhundert«, im Rahmen des Kolloquiums »Zwischen Wunderglauben und Ikonoklasmus. Der sakrale Raum im französischen 18. Jahrhundert«, am Deutschen Forum für Kunstgeschichte, Paris, 4. Dezember 2018.
- »L'Église dans la cité. Die Baseler Antoniuskirche von Karl Moser «, im Rahmen der Tagung »L’Art Sacré. Konzepte der Moderne in der Sakralkunst Frankreichs, der Schweiz und Deutschland«, an der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, 11. November 2016.
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