Jean-Christophe Bailly, 1949 in Paris geboren, ist Autor zahlreicher Bücher, vor allem von Essays, aber auch von Gedichten und Reiseberichten. Die Formen des menschlichen und tierischen Wohnens, Bilder (Malerei und Fotografie) und natürlich die Sprache bilden die zentralen Achsen seines Denkens. Le Dépaysement, voyages en France (2011) ist sein bekanntestes Buch. Von 1997 bis 2015 lehrte er an der École du Paysage in Blois, deren Cahiers er auch herausgab. Er hat zahlreiche Texte zu den Themen Stadt, Urbanismus und Landschaft verfasst. Mit Description d’Olonne (1992), der Beschreibung einer imaginären Stadt, setzt seine Auseinandersetzung mit diesen Themen ein. Eine stärker theoretische Ausarbeitung findet sie im Essayband La Phrase urbaine (2013), an den La ville en éclats (2025) anschließt, während Paris quand même (2021) einen eher streitlustigen Ton anschlägt.